No-Shows in der Arztpraxis reduzieren: Was wirklich hilft
Ein Patient, der einen Termin einfach nicht wahrnimmt, ohne abzusagen, ist mehr als nur ein leerer Stuhl im Wartezimmer. Die Zeit war für ihn reserviert, hätte aber einem anderen Patienten helfen können. In vielen Praxen macht das über die Wochen betrachtet spürbar Kapazität aus.
Warum Termine vergessen werden
Der häufigste Grund ist banal: der Termin wurde vor Wochen vereinbart und ist im Alltag schlicht untergegangen. Selten steckt böser Wille dahinter. Genau deshalb ist die wirksamste Massnahme auch die einfachste.
Was nachweislich hilft
- Rechtzeitige Erinnerung: Eine automatische Erinnerung ein bis zwei Tage vorher (SMS, WhatsApp oder E-Mail) reduziert vergessene Termine spürbar, weil sie den Termin wieder ins Bewusstsein holt.
- Einfache Absagemöglichkeit: Wer ohne Anruf, nur mit einer kurzen Antwort, absagen kann, tut das eher, als es einfach verstreichen zu lassen. Der frei werdende Termin kann dann neu vergeben werden.
- Recall bei wiederkehrenden Terminen: Bei Vorsorge- oder Kontrollterminen hilft eine automatische Wiedervorlage, statt darauf zu hoffen, dass sich der Patient von selbst meldet.
Was das für das Praxisteam bedeutet
Diese Erinnerungen laufen automatisch im Hintergrund, ohne dass jemand am Empfang manuell anrufen oder Listen pflegen muss. Die Zeit, die dadurch frei wird, kommt direkt den Patienten zugute, die vor Ort sind, statt in der Anrufannahme zu versanden.
Mehr als nur Erinnerungen
Viele Praxen kombinieren das später mit einem Telefonassistenten, der Anrufe während der Sprechstunde annimmt, oder einem Postfach-Sortierer für die tägliche E-Mail-Flut. Mehr zu unserem Angebot für Praxen, inklusive No-Show-Killer und Recall-System.